Hacktätschli, Bouletten oder Frikadellen werden sie genannt und auf tausende verschiedene Arten zubereitet. Hier unser simples und superfeines Rezept.

Hacktätschli gelingen im Ofen genau so wie in der Bratpfanne – wichtig ist natürlich vor allem der richtige Hauptbestandteil – gutes Fleisch. Am besten holt man es sich beim Metzger, direkt beim Bauernhof des Vertrauens oder im Supermarkt als «Bio» gekennzeichnet.

 

Dauer 40 Min.
Rezept für 2 Personen (ca. 6 Hacktätschli)

Zutaten

Hacktätschli

  • 500g Hackfleisch, halb Schwein, halb Rind
  • 1 Ei
  • 5 EL Paniermehl
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • frische Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • Öl oder Bratbutter

Sauce

  • 6 mittlere Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1.5 dl Weisswein
  • 1,5 dl Wasser
  • 1/2 EL Maizena
  • 125g QimiQ
  • 1/4 Würfel Gemüsebouillon
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Da die Zwiebel im Fleisch sonst nicht gar wird, diese erst kurz in etwas Bratbutter oder Rapsöl glasig dünsten
  2. Das Fleisch in einer Schüssel mit der Petersilie, dem Ei, der gedünsteten Zwiebel, dem Paniermehl, etwas Salz, Pfeffer & Paprika gut vermischen (am besten die Masse mit den Händen durchkneten)
  3. Danach das Fleisch zu Bällchen formen und ein wenig flach drücken
  4. In einer Pfanne etwas Bratbutter oder neutrales Öl (z.B. Rapsöl) erhitzen, die Bällchen in die Pfanne geben und beidseitig bei mittlerer Temperatur ca. 7-10 Minuten braten (je nach Grösse der Bällchen variiert die Garzeit, am besten man schneidet kurz vor Schluss eines auf um zu prüfen, ob das Fleisch auch in der Mitte gar ist)
  5. Bällchen warm stellen

 

Sauce

  1. In derselben Pfanne die Champignonscheiben in etwas Bratbutter oder Öl andünsten, mit Weisswein ablöschen, den Wein um die Hälfte einkochen lassen (reduzieren)
  2. Danach Wasser & Bouillon beigeben und das Ganze ca. 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen
  3. Damit die Sauce etwas dicker wird, kommt jetzt das in wenig Wasser aufgelöste Maizena hinzu, dann die Sauce mit Salz, Pfeffer & Paprika würzen
  4. Zum Schluss das QimiQ beigeben und Sauce abschmecken

Bemerkungen

Beim Kochen zählt das eigene Gefühl und der eigene Geschmack mehr als punktgenaue Mengenangaben. Magst du die Sauce etwas saurer? Dann einfach mehr Wein beigeben, magst du sie cremiger, dann passt etwas mehr QimiQ wunderbar.