Dieser Risotto kann als Hauptspeise oder als Beilage zu einem Fleisch oder Tofugericht serviert werden. Seine crèmige Konsistenz ist unschlagbar!

In meinem früheren Lieblingsrestaurant «Gattopardo» in Zürich, das leider etwa vor drei Jahren seine Tore geschlossen hat, habe ich jeweils den feinsten Parmesan Risotto überhaupt gegessen. Seitdem habe ich ihn X Mal zubereitet, um das Rezept möglichst nah an das Original zu bekommen. Als Beilage zu einem Rindsfilet an Balsamicosauce schmeckt er zum Beispiel wunderbar, aber auch mit einem frischen Sommersalat mag ich ihn gerne. In letzterem Fall muss der Salat bei mir immer mit in den Teller, die Säure der Salatsauce bildet einen super Kontrast zum crèmigen Risotto.

  • Dauer
    je nach Risotto 15-40 Min.
  • Rezept für
    Beilage für ca. 4 Personen

Zutaten

  • 1 mittelgrosse Zwiebel oder Schalotte, fein gehackt
  • 2 Tassen Risotto
  • 1 Tasse Weisswein
  • 90g Parmesan, gerieben
  • 2.5 EL Mascarpone
  • wenig Rapsöl
  • 2l Gemüsebouillon (das wird schlussendlich zu viel sein, den Topf mit der Bouillon neben der Risottopfanne bereithalten um jederzeit nachschenken zu können)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebeln in wenig Rapsöl dünsten, bis sie Glasig sind
  2. Risotto beigeben, ebenfalls kurz mitdünsten
  3. Mit dem Weisswein ablöschen, Flüssigkeit etwas reduzieren lassen – achtung, zwischenzeitlich gut rühren, damit nichts anhockt!
  4. Jetzt so viel Bouillon in die Pfanne füllen, bis der Risotto schön bedeckt ist, auf kleiner Stufe köcheln lassen
  5. Sobald die Bouillon fast vollständig verdampft ist, wieder Bouillon nachschütten und dies so lange wiederholen bis der Risotto zwar gar ist, aber immernoch schön Biss hat
  6. Zwischenzeitlich Risotto mit etwas Salz und Pfeffer würzen
  7. 2 Minuten bevor der Risotto gar ist, Parmesan und Mascarpone einrühren und Risotto abschmecken

Bemerkungen

>>Tipp: Ganz wichtig ist, dass im Reis genügend Flüssigkeit ist, bevor er serviert wird. Wenn der Reis nur fünf Minuten in der Pfanne auf dem kalten Herd steht, saugt er alle Flüssigkeit auf und wird klumpig. Wir wollen ihn auf dem Teller aber schön sämig haben  – also das Gericht auf keinen Fall austrocknen lassen!