Unsere zuckerfreien Hamantaschen schmecken nicht nur in der Adventszeit! Die Guetzli begeistern mit einem für uns ungewohnten Geschmack, einer saftigen Mohnfüllung und knusprigen Ecken.

Hamantaschen

Hamantaschen – vermutlich benannt nach dem Bösewicht Haman aus dem biblischen Buch Esther – sind ein traditionell jüdisches Gebäck, welches zum Feiertag Purim gebacken wird. Haman war der oberste Berater des Königs und wollte die jüdische Bevölkerung in Persien vernichten. Esther konnte jedoch Hamans Pläne stoppen und die Juden retten. Man nimmt an, dass die dreieckige Form entweder ein Symbol für Hamans Hut, seine Ohren oder seinen Geldbeutel ist.

Unsere Variante der mit Mohn gefüllten Guetzli kommt ganz ohne raffinierten Zucker aus. Um dem Gebäck seine leichte Süsse zu verleihen, haben wir gemahlenes Erythrit für den Teig verwendet und der Füllung etwas Agavendicksaft beigemischt.

Hamantaschen formen

Damit die Cookies während des Backens nicht aufgehen ist es wichtig, den Teig richtig zu falten, damit jede Seite eine andere überlappt.

Hamantaschen

Die neuen «Ateliers der Inspiration» in Bern und Zürich

Wer uns  auf Social Media folgt wird gesehen haben, dass wir seit bald drei Jahren ausschliesslich mit Bosch Geräten arbeiten und mehr als happy damit sind. Wenn man sich die Geräte einmal live ansehen und sie ausprobieren möchte, der kann zwar nicht bei uns vorbeikommen – das wäre dann doch etwas viel Trubel für das kleine Cookinesi Headquarter – in den neuen Ateliers der Inspiration in Bern und Zürich (geöffnet ab dem 25.10.22), werden jedoch von Kühlschränken über Kochfelder, bis zu Tiefkühltruhen und Backöfen unzählige Geräte präsentiert.

Und wer sogar einen ganzen Abend mitkochen und dabei auch  Kleingeräte wie die Mum5 oder die Cookit testen möchte, kann sich einen der letzten Plätze an unserem Pastakurs in den Ateliers der Inspiration in Geroldswil sichern.

Hamantaschen

Dauer ca. 1 Stunde 45 Minuten (exkl. Ruhezeit)
Rezept für ca. 45-48 Guetzli
Hamantaschen

Zutaten

Teig

  • 170g Butter
  • 170g Erythrit in Pulverform (wenn es zu grob ist, das Erythrit mithilfe des Mixers pulverisieren)
  • 1 EL Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 2 TL Vanillepaste
  • 2 Prisen Salz
  • 420g Weissmehl
  • 2 Eier
  • optional 10-20 ml Wasser
  • runder Keksausstecher mit 8 cm Durchmesser

Füllung 

  • 1 Apfel, geschält, entkernt und fein gerieben
  • 180 ml Milch
  • 2 EL Butter
  • 100g gemahlener Mohn (falls nötig, die Mohnkörner selber mithilfe des Mixers mahlen)
  • 40g gemahlene Baumnüsse
  • 4 EL Agavendicksaft
  • ½ TL Vanillepaste
  • ½ TL Zimt

Zubereitung

Teig

  1. Butter, Erythrit, Zitonenabrieb, Vanillepaste und Salz in der Küchenmaschine kurz schlagen, bis die Butter hell ist
  2. Mehl und 1 ganzes Ei plus 1 Eiweiss (Eidotter aufheben) hinzugeben und mittels Knethaken der Maschine oder von Hand zu einem homogenen Teig kneten. Sollte der Teig zu trocken sein, 10-20 ml Wasser zugeben
  3. In Folie einwickeln 1 Stunde im Kühlrank ruhen lassen

Füllung

  1. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür alle Zutaten in einem Topf bei ständigem Rühren so lange köcheln, bis das Gemisch auf die Hälfte einreduziert ist, was ca. 20 Minuten dauert. Vollständig auskühlen lassen

Guetzli

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Eidotter mit 2 EL Wasser verrühren
  2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dünn auswallen. Mit dem Keksausstecher 8 cm grosse Kreise ausstechen und auf das Backpapier legen
  3. Je einen gehäuften Teelöffel Füllung in die Mitte der Kreise geben und die Ränder mit dem Ei-Wasser-Gemisch bestreichen
  4. Die Kreise als Dreieck vorstellen und die Ränder so nach innen falten, dass die Enden jeweils überlappen (siehe Foto). Ecken sorgfältig zusammendrücken. Nochmals mit dem Ei-Wasser-Gemisch bestreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 13-16 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Vollständig auskühlen lassen und luftdicht aufbewahren

Bemerkungen

Kollaboration